Hallo Zusammen,

ich komme gerade von meiner Ausbildung in Sexological Bodywork aus der Schweiz und bin beglückt und inspiriert.

Anfangs war mir gar nicht so ganz bewusst, wieso ich ausgerechnet diese Ausbildung gewählt habe. Im Grunde war der therapeutische Zugang zu meiner Arbeit eher nicht vorhanden. Wohl und auch sehr stark, der Impuls neue Räume zu öffnen, Sexualität als Lernfeld zu verstehen und die daraus resultierende Entwicklung zu bezeugen und darin involviert zu sein. Das ist mein größter Antrieb in dieser Arbeit. Lebendiges Lernen zur Erweiterung der Wahlmöglichkeiten. Das möglichst freudig und belohnungsorientiert. So lerne auch ich am besten. Es muss mich ziehen und begeistern.

In der Arbeit mit Sexological Bodywork ist der Belohnungseffekt vielleicht nicht so schnell vorhanden, wie bei einer Tantra Massage oder einer Tantra und BDSM Session. Ich hatte Widerstände. Es gab Hausaufgaben. Man musste üben. Das wirkte anstrengend und mein System wollte das alles nicht. Dennoch blieb ich dran und wurde belohnt. Ein spannender Weg für mich und was mich zutiefst berührt hat, sowohl in Sessions die ich gab als auch im Empfangen: Man darf dem Prozess vertrauen. Das Wichtigste ist, dabei zu bleiben. Auch wenn es schwierig wird. Und selbst wenn etwas auf dem Weg eine Unklarheit hat und der Zugang erschwert ist, kommt der Moment, wo der Bogen sich schließt und plötzlich alles Sinn macht und der Weg genau richtig war um genau diese bestimmte Lernerfahrung zu machen. Was ich auch gelernt habe, oder daran erinnert wurde, dort wo Schmerz sitzt, lohnt es sich hinzuschauen. Sei es im Körper oder in der Seele.

Ich durfte meinem Schmerz begegnen. Über Umwege, weil so tief in mir versteckt. Ein im Nachhinein sehr spannender Weg dahin. Es wäre vermutlich anders gar nicht gegangen. Jetzt habe ich den roten Faden gefunden darin und kann dem weiter nachspüren. Auch über die Freude. Den Punkt gesehen zu haben, erlaubt mir jetzt, die Methode dahin zu wählen. Das ist ein großer Freiheitsmoment, den ich wirklich genieße und der Prozess dahin gekommen zu sein, erfüllt mich mit Dankbarkeit gegenüber den Ausbildern und meiner Gruppe.

Ich denke, ich bin nicht die Einzige, die einen solchen Weg in dieser Ausbildung gegangen ist und möchte hiermit alle meine Kollegen und Kolleginnen ermuntern, diese Ausbildung zu machen. Wenn diese Überlegung vorhanden ist aber noch ein letzter motivierender Impuls fehlt: Do it!

Ebenfalls mag ich hiermit eine Einladung aussprechen, in so eine prozessorientierte Begleitung mit mir zu gehen. Jetzt bin ich eine Sexological Bodyworkerin im Praktikum. Hört sich fein an.

Es erfüllt mich mit Stolz, dass ich bereits viele Methoden habe, gerade durch Seile und Schmerz, aber natürlich auch durch die Massage und die Coaching Erfahrung, die genau diesen Weg gehen. Den Weg von Achtsamkeit und Präsenz. Nach Erweiterung strebend. Mit dem richtungsortientierten Ziel, neue Erfahrungsräume zu öffnen, Brücken zu schlagen, Lernen im Körper erfahrbar zu machen. Den Körper, in seiner erfrischenden Ehrlichkeit, als Vehikel zu nutzen, hin zu einem neuen sinnlichen Verständnis. Jetzt komme ich von Zürich mit einer noch eindeutigeren Ausrichtung darin. Diese Tools zu nutzen für ein gemeinsames Arbeiten an bestimmten Themen, wo mein Klient entscheidet wohin die Reise geht, in welche Tiefe man eintaucht oder wo er/sie auch nicht hin möchte. Von Moment zu Moment im Austausch und in Verantwortung für sich selbst und für das gemeinsame Geschehen.

Das hat so eine Schönheit, dass ich ganz gerührt davon bin.

Dazu habe ich noch einiges mehr an Methoden gelernt, um genau so arbeiten zu können. Meinen Mindset verfeinert in dieser selbstverantwortlichen, konsensuellen Arbeit.

Da ich mich noch im Praktikum befinde, biete ich bis zum Zertifikat diese Begleitung für einen reduzierten Preis an von 40 Euro die Stunde. Es gibt eine dreistündige Einführungssession und danach kann man sich entscheiden, ob man in die Begleitung möchte oder nicht. Das wären dann nochmal 5 Sitzungen, von jeweils drei Stunden. Der Anteil an Gespräch und Körperarbeit ist in etwa gleich.

Du fragst dich, ob das was für dich wäre? Nun… es gibt immer etwas zu lernen, nicht wahr? Solltest du eine Sehnsucht in dir verspüren, deine Sexualität zu erweitern und zu bereichern, dich darin besser kennenzulernen, in deinen Stärken und in deinen Herausforderungen, mehr Freiraum und Wahlmöglichkeiten erlangen wollen, mehr Wissen und Expertise, dann bist du auf jeden Fall darin richtig und gut aufgehoben. Ich freue mich auf dich!

Vielleicht nochmal hilfreich für ein besseres Verständnis von was Sexological Bodywork ist, hier eine Beschreibung meiner Ausbilder. Im Video auch der Link auf deren Seite, für die, die sich für eine Ausbildung interessieren.

https://www.youtube.com/watch?v=uhwOsDiTmFw

Hier der Link zu meinem Einführungsangebot in eine Sexological Bodywork Begleitung.

https://tantricbodywork.de/tantra-paar-massagen-koeln/

Weiterhin werde ich in Zürich ein zwei Tages Wochenend Workshop anbieten zu einer prozessorientierten Arbeit mit Seilen und Schmerz. Die Seile und der Schmerz sind dabei nur die Methoden, das Werkzeug für einen klaren Weg in den Körper, ein Spüren und Formulieren von Grenzen, ein Aufspüren von nicht so leicht zugänglichen Gefühlen, Sehnsüchten, Emotionen, die so die Möglichkeit haben, sich zu zeigen, in einem getragenen, spielerischen und selbstverantwortlichen Rahmen. Lebendigkeit und Vitalität sind weitere Geschenke darin.

Die Auschreibung und die Termine dazu kommen dann im nächsten Newsletter.

Anfang Februar geben Kaya und ich noch ein Tantra & BDSM Seminar, in der Leuther Mühle, ca. eine Stunde von Köln entfernt. Es sind noch Plätze frei und wir haben Momentan noch Männerüberschuss. Zwei einzelne Frauen haben daher die Möglichkeit, das Seminar für einen geringen Spendenbeitrag zu besuchen. Freue mich auch wieder sehr darauf. Auch dieser Lernraum ist ein ganz besonderer. Ihr werdet viel mehr an die Hand genommen und durch ein feststehendes Programm getragen. Das hat was sehr Entspannendes und Beschenkendes. Immer wieder schön, die Magie darin und die Begegnungen und die weichgespülten Abschlussrunden zu erleben. Ich freue mich über jeden, der diese Räume mit uns teilt und auch mich macht es von mal zu mal weicher und dankbarer.

https://tantricbodywork.de/tantra-bdsm-seminare/tantra-bdsm/

Ich wünsche euch einen wundervollen Februar. Und vielleicht sehe ich ja noch die/den eine(n) oder andere(n) von euch in unserem Seminar. Würde mich freuen!

Habt es gut!

Herzlichst,

Julia